Ev. Christuskirche Groß Köris - F***-Ferienbungalow "Annemirl"

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Evangelische Christuskirche Groß Köris
Volles Geläut der Glocken
Kirche Groß Köris
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Teilansicht innen Kirche Groß Köris
Der Baubeginn für die Kirche war am 7.6.1914. An diesem Tag fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Architekt und Baumeister war der Oberbaurat Georg Büttner. Er hat das äußere Bild, die Ausstattung der Kirche und hier insbes. die innere Ausmalung entworfen. Er konnte sein Werk jedoch nicht vollenden. Er ist im1. Weltkrieg gefallen. Der Kirchenbau erfolgte unter der Leitung des SteglitzerArchitekten Johannes Palm, der ein jahrelanger Mitarbeiter Georg Büttners war. Das in Nord-Süd-Richtung angelegte Kirchenschiff hatte an seiner Nordseiteeinen 45 m hohen Turm (mit Turmuhr und Aussichtsplattform). Die Turmspitzewurde durch eine Kugel, eine Wetterfahne (Bauer mit Pflug) und einem eisernen Kreuz abgeschlossen. Ausgestattet ist die Kirche mit einer Orgel und drei Glocken.Die Kirche bietet Platz für 380 Personen.
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Die feierliche Einweihung fand am 14.4.1916 statt. MündlicheÜberlieferungen besagen, dass es sich um eine eindrucksvolle Zeremonie gehandelt haben soll. Die hier vorhandenen Archivunterlagen enthalten leider keine Informationen darüber.  Im Pfarramt Teupitz ist jedoch die mit der handschriftlichen Widmung der damaligen Kaiserin Auguste Viktoria versehene Bibel erhalten, die der Groß Köriser Kirche anlässlich der Einweihungsfeierlich-
keiten als Geschenk überreicht wurde.

Allerdings hatte die Kirche zunächst noch keine Glocken. Das war  kriegsbedingt. Der Bau von Waffen hatte im Krieg Vorrang. Die Einweihung der ersten beiden Glocken erfolgte 1922, die der dritten Glocke 1927. Am Bau der Kirche waren auch Groß Köriser Gewerbebetriebe beteiligt: August Wiemann mit Maurerarbeiten, Heinrich Munzel mit Tischlerarbeiten, Karl Zander mit Schmiedearbeiten, Paul Franke mit Schlosserarbeiten, Brehmer mit Gärtnerarbeitenund Fr. Urban mit der Baubereinigung.
Am 22.5.1916 wurde die Bauabrechnung vorgelegt. Aus der „Gesamtabrechnung zum Kirchenbau in Groß Köris“ geht hervor, dass die Baukosten insgesamt 65.451,42 Mark betrugen (ohne Glocken und ohne die Kosten für das Baugrundstück). Aus den vorliegenden Unterlagen ist nicht  ersichtlich, wer  mit welchen Beträgen zur Finanzierung beigetragen hat. Aus der Bauabrechnung geht lediglich hervor, dass für die Orgel 2000 Mark, für die Turmuhr 1000 Mark und für den Taufstein 200 Mark gestiftet worden sind.
Die ursprüngliche Innenausmahlung im Jugendstiel, entworfen vom Architekten der Kirche Georg Büttner, wurde in den 1960er Jahren einfarbig übermalt. In den Jahren 2006 bis 2010 erfolgte die aufwendige Sanierung und Restaurierung der Innenbemalung mit Pflanzen- und Blütenmotiven und einem sich über das Kirchenschiff erstreckenden Sternenhimmel. Die Erneuerung der Innenausmalung war nur möglich, weil sich viele Freunde der Kirche mit Spenden an der Finanzierung beteiligten. So konnten und können die Sterne an der Kirchendecke von Spendern sozusagen „erworben werden“
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