Evangelische Christuskirche Groß Köris - F***-Ferienbungalow "Annemirl"

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Evangelische Christuskirche Groß Köris
Volles Geläut der Glocken
Kirche Groß Köris
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Teilansicht innen Kirche Groß Köris


In eigener Sache

Mit der  Evangelischen Christuskirche Groß Köris sind wir, das Ehepaar Hans-Werner
und Annemarie Hoffmann auf ganz besondere Art und Weise verbunden.
Vor dem Altar dieser, unserer Kirche, haben wir uns am 09. Juli 1959 das
Eheversprechen gegeben, dem wir noch heute fest verbunden sind.
Jedes Geläut der Glocken, das bis zu unserem Wohnsitz in Klein Köris
zu hören ist,erinnert an unser Eheversprechen:

Glaube  -  Liebe  -  Hoffnung
Ehepaar Hans-Werner u. Annemarie Hoffmann



Quelle Text: Schenkenland-Tourist e. V.

Der Baubeginn für die Kirche war am 7.6.1914. An diesem Tag fand die feierliche
Grundsteinlegung statt. Architekt und Baumeister war der Oberbaurat Georg Büttner.
Er hat das äußere Bild, die Ausstattung der Kirche und hier insbes. die innere
Ausmalung entworfen. Er konnte sein Werk jedoch nicht vollenden. Er ist im
1. Weltkrieg gefallen. Der Kirchenbau erfolgte unter der Leitung des Steglitzer
Architekten Johannes Palm, der ein jahrelanger Mitarbeiter Georg Büttners war.
Das in Nord-Süd-Richtung angelegte Kirchenschiff hatte an seiner Nordseite
einen 45 m hohen Turm (mit Turmuhr und Aussichtsplattform). Die Turmspitze
wurde durch eine Kugel, eine Wetterfahne (Bauer mit Pflug) und einem eisernen
Kreuz abgeschlossen. Ausgestattet ist die Kirche mit einer Orgel und drei Glocken.
Die Kirche bietet Platz für 380 Personen.
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Die feierliche Einweihung fand am 14.4.1916 statt. Mündliche
Überlieferungen besagen, dass es sich um eine eindrucksvolle Zeremonie
gehandelt haben soll. Die hier vorhandenen Archivunterlagen enthalten leider
keine Informationen darüber.  Im Pfarramt Teupitz ist jedoch die mit der
handschriftlichen Widmung der damaligen Kaiserin Auguste Viktoria versehene
Bibel erhalten, die der Groß Köriser Kirche anlässlich der Einweihungsfeierlich-
keiten als Geschenk überreicht wurde.
Allerdings hatte die Kirche zunächst noch keine Glocken. Das war  kriegsbedingt.
Der Bau von Waffen hatte im Krieg Vorrang. Die Einweihung der ersten beiden
Glocken erfolgte 1922, die der dritten Glocke 1927. Am Bau der Kirche waren
auch Groß Köriser Gewerbebetriebe beteiligt: August Wiemann mit Maurerarbeiten,
Heinrich Munzel mit Tischlerarbeiten, Karl Zander mit Schmiedearbeiten,
Paul Franke mit Schlosserarbeiten, Brehmer mit Gärtnerarbeiten
und Fr. Urban mit der Baubereinigung.
Am 22.5.1916 wurde die Bauabrechnung vorgelegt. Aus der „Gesamtabrechnung
zum Kirchenbau in Groß Köris“ geht hervor, dass die Baukosten insgesamt
65.451,42 Mark betrugen (ohne Glocken und ohne die Kosten für das Baugrundstück).
Aus den vorliegenden Unterlagen ist nicht  ersichtlich, wer  mit welchen Beträgen
zur Finanzierung beigetragen hat. Aus der Bauabrechnung geht lediglich hervor,
dass für die Orgel 2000 Mark, für die Turmuhr 1000 Mark und für den
Taufstein 200 Mark gestiftet worden sind.

Die ursprüngliche Innenausmahlung im Jugendstiel, entworfen vom Architekten
der Kirche Georg Büttner, wurde in den 1960er Jahren einfarbig übermalt.
In den Jahren 2006 bis 2010 erfolgte die aufwendige Sanierung und Restaurierung
der Innenbemalung mit Pflanzen- und Blütenmotiven und einem sich über das
Kirchenschiff erstreckenden Sternenhimmel. Die Erneuerung der Innenausmalung
war nur möglich, weil sich viele Freunde der Kirche mit Spenden an der Finanzierung
beteiligten. So konnten und können die Sterne an der
Kirchendecke von Spendern sozusagen „erworben werden“







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